Standpunkt der Freien Wähler zum geplanten Bürgerbegehren und zur Gesamtschule

Die Fraktion der Freien Wähler Erftstadt spricht sich klar für die Errichtung einer Gesamtschule in Erftstadt aus. Die Zahlen aus der Elternumfrage ergeben ein eindeutiges Ergebnis. Gefragt nach ihren Wünschen ist die Gesamtschule in Erftstadt nach dem Gymnasium die begehrteste Schulform (21,5% der Eltern würden ihr Kind an einer Gesamtschule anmelden). Für mehr als die Hälfte der Eltern spielt es eine sehr große Rolle, wenn sie ihre Kinder an einer auswärtigen Schule anmelden, dass es diese Schulform in Erftstadt nicht gibt und für nochmals jeden fünften spielt es eine große Rolle. Fast 30% der Eltern würden ihr Kind in Erftstadt an einer Gesamtschule anmelden, wenn eine eingerichtet würde und fast 40% würden sich das überlegen. Diese Zahlen belegen eindeutig den Willen und den starken Wunsch der Eltern nach einer Gesamtschule in Erftstadt.

Eine Gesamtschule ist neben dem Gymnasium, der Realschule und der Hauptschule eine anerkannte Regelschule, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, nicht zuletzt weil die Kinder das Abitur in 9 statt in 8 Jahren erwerben können.

Es kann nicht sein, dass dieser Elternwille dominiert wird von einer massiven Elternwelle, die keine Entwicklung in der Erftstädter Schullandschaft wünscht. Dabei gleichen sich die Gründe beider Seiten erheblich: Eltern wünschen wohnortnahe und qualitativ hochwertige Schulen für ihre Kinder. Mehr lesen

Anfrage zur Bereitstellung von I-Pads an Ratsmitglieder

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Anfang dieses Jahres wurden seitens der Verwaltung I-Pads geordert und an die Fraktionen zur Nutzung des papierlosen Sitzungsdienstes verteilt.
Diesbezüglich habe ich folgende Fragen:

  • Wieviel I-Pads wurden seitens der Verwaltung geordert und wie hoch sind die Kosten die dadurch entstanden sind?
  • Welche Ratsfraktion hat wie viele I-Pads erhalten?
  • Wieviel Mitglieder der einzelnen Ratsfraktionen haben auf Unterlagen in Papierform verzichtet?
  • Wieviel Mitglieder der einzelnen Ratsfraktionen haben den Erhalt der I-Pads zum Anlass genommen, nunmehr auf Unterlagen in Papierform zu verzichten?

 

Der Umstieg auf den papierlosen Sitzungsdienst wird von den Freien Wählern ausdrücklich unterstützt.
Dies gilt auch für die Anschaffung der I-Pads, da sich über die Ratsperiode gerechnet, die Ausgaben für die einmalige Anschaffung der I-Pads bei Weitem niedriger darstellen als die im Gegenzug eingesparten Druck- und Versandkosten.
Hinzukommt der Umweltgesichtspunkt durch das eingesparte Papier.
Dies trifft jedoch nur zu, wenn die Ratsmitglieder die I-Pads erhalten haben im Gegenzug auf die Bereitstellung von Unterlagen in Papierform verzichten.

Ratsanfrage zum Thema Artothek

Ratsanfrage gem. GO

Sehr geehrter Herr Erner,

die mögliche Schließung der Artothek betreffend bitte ich Sie, nachfolgende Fragen zu beantworten:

  • Wie viele Bilder befinden sich im Besitz der Artothek?
  • Wie viele registrierte Nutzer gibt es?
  • Wie viele haben im letzten Jahr ein Bild ausgeliehen?
  • Gibt es Bilder, die noch gar nicht ausgeliehen wurden? Wenn ja, wie viele?
  • Wie viele Bilder wurden in 2014 ausgeliehen?
  • Gibt es eine Unterscheidung, wie viele für den privaten Gebrauch und wie viele für den gewerblichen Gebrauch (Praxis-/Büroräume) ausgeliehen wurden?
  • Kunstwerke können nur bei Zahlung einer Versicherungsprämie entliehen werden. Wie kann der Nutzer sich den Vorgang vorstellen? Wird dem Nutzer diese bei dem Ausleihvorgang angeboten oder muss er zuvor selber eine Versicherung abschließen?
  • Wann wurden die letzten Neuanschaffungen getätigt?

Ratsanfrage zum Streik an den Kita´s

Ratsanfrage gem. GO

Sehr geehrter Herr Erner,

bei vielen Eltern stoßen die Erzieherinnen und Erzieher mit ihren Forderungen im derzeitigen Tarifstreit auf hohes Verständnis. Es ist dringend notwendig, dass sich die finanzielle Situation der pädagogischen Fachkräfte dahingehend ändert, dass junge Menschen, die in den Beruf einsteigen, nicht nach einem 8 Stunden Tag noch ein oder zwei weitere Nebentätigkeiten ausüben müssen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Leider ist es nach wie vor so, dass die Wertschätzung einer Berufsgruppe mit der Höhe der Bezahlung zusammenhängt. Unsere Kinder sind uns Eltern das Wichtigste und wir können sie nur beruhigt in den Kindergarten abgeben, wenn wir sie dort liebevolle betreut und gut aufgehoben wissen. Umso bedauerlicher ist es, dass sich das nicht in der Bezahlung widerspiegelt.

Dennoch hinterfragen viele Eltern kritisch, dass einige Erftstädter Kitas einen Vollstreik für die Zeit vom 11. Mai 2015 bis zum 22. Mai 2015 durchführen. Die Verwaltung hat sich sehr bemüht, einen Notfallplan aufzustellen. Da aber in den Notgruppen nicht alle Kinder aus den Kitas, die streiken, betreut werden können, bitte ich Sie, mir folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie hoch ist der Betrag, den die Stadt aufgrund des Streiks an Gehältern für die Erzieherinnen und Erzieher einbehält?
  2. Wie viele Eltern haben von der Möglichkeit eines Notkindergartens Gebrauch gemacht?
  3. Wie hoch ist im Umkehrschluss der Anteil der Eltern aus den bestreikten Einrichtungen, die ihre Kinder anderweitig betreut haben und wie hoch daraus resultierend die Kita-Beiträge, die die Stadt Erftstadt ohne Gegenleistung einbehält?

Vor allem im U3-Bereich ist es kaum möglich, die Kinder in eine Notbetreuung zu geben, da vor allem sie auf eine gewohnte und vertraute Umgebung angewiesen sind.

  1. Wie viele Erzieherinnen und Erzieher haben eine Nebentätigkeit bei der Stadt Erftstadt angemeldet?
  2. Handelt es sich um eher jüngere Kolleginnen und Kollegen?